Die 3 Grundgesetze des Beauty-Marketing und was Du für dein Studio daraus lernen und ableiten kannst

Der Wunsch nach Wachstum liegt in der Natur eines jedes Geschäftes. Selbst wenn Du nicht den drang hast zu wachsen, musst Du es trotzdem. Ansonsten wirst Du eines Tages von deinen Mitbewerbern abgehängt und kannst dicht machen....

vor 10 Monaten

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Der Wunsch nach Wachstum liegt in der Natur eines jedes Geschäftes. Selbst wenn Du nicht den drang hast zu wachsen, musst Du es trotzdem. Ansonsten wirst Du eines Tages von deinen Mitbewerbern abgehängt und kannst dicht machen.

Heute möchte ich dir die 3 Grundgesetze des Beauty-Marketing näher bringen. Das sind die drei wichtigsten Regeln die Du beachten musst, wenn Du Wettbewerbsfähig bleiben möchtest. Natürlich gibt es noch mehr zu beachten, wenn Du ein gut wirtschaftendes Geschäft führen möchtest. Aber diese 3 Grundgesetze zu vernachlässigen, kann zu schmerzhaften Gewinneinbußen in deinem Geschäft führen.

Grundgesetze des Beauty-Marketing

Gesetz Nr. 1: Der Fisch stinkt vom Kopf!

Richtig gehört – Wenn dein Geschäft nicht wie gewünscht läuft oder sein gesamtes Potential ausschöpfen kann, dann liegt es in erster Linie an Dir!

Achte einmal darauf wie oft Du am Tag, die Verantwortung für Sachen die nicht optimal gelaufen sind bei anderen suchst. Mag sein das dem ersten Anschein nach andere dafür verantwortlich sind. Aber für dein Geschäft und alles was dazu gehört, bist schlussendlich Du verantwortlich.

Ein einfaches Beispiel:

Du hast eine Werbeaktion gestartet und darauf hin sehr viele Kunden in deinem Geschäft begrüßen können. Um das Beispiel zu verdeutlichen, nehmen wir einen Tag der offenen Tür an dem 100 Kunden in dein Geschäft gekommen sind. Sie wurden beraten, behandelt und gestylt. Alle diese Kunden waren an diesem Tag sehr zufrieden und Du hast die Aktion als Erfolg verbucht.

Nach einer Weile hast Du aber festgestellt, dass nur 30 dieser Kunden wiedergekommen sind. Dein erster Gedanke ist, dass deine Mitarbeiter wohl doch nicht so gute Arbeit geleistet haben. Mag sein, aber dann ist das dein Fehler! In dem Fall hast Du deine Mitarbeiter wohl nicht gut genug auf diesen Tag vorbereitet. Ihnen nicht richtig vermittelt welche Bedeutung diese Aktion für das Geschäft hat, und um was es dabei wirklich ging.

Merke! Alles was deine Mitarbeiter nicht gut genug gemacht haben, hättest Du verhindern können. Wenn Du möchtest das deine Mitarbeiter genauso abliefern wie Du, dann musst Du deinen Mitarbeiter dahingehend sensibilisieren.

Gesetz Nr. 2: Wissen ist Macht!

Mit diesem Gesetz knüpfen wir direkt an vorherigem an. Bleiben wir bei dem Tag der offenen Tür. Deine Besucher waren zwar zufrieden mit dem was sie bekommen haben. Haben Sie aber wirklich das bekommen was sie gebraucht haben?

Bist Du mit deinen Trends, Produkten oder Techniken die Du verwendest auch am Zahn der Zeit?

Was ich damit sagen möchte ist, Du musst dich ständig Weiterbilden, Informieren und Testen.

2.1 Weiterbilden:

Institute, Innungen und Verbände bieten regelmäßige Kurse an. Nur weil Du ein Meisterbrief in der Tasche hast, bedeutet das nicht, das Du allwissend bist. Das musst Du auch nicht sein. Allerdings solltest Du dein profundes Wissen immer wieder einer Prüfung und einem Update unterziehen.

Neben Dir selbst, solltest Du immer ein besonderes Augenmerk auf deine Mitarbeiter haben. Wo sind ihre Defizite oder Stärken. Welche Stärken kannst Du fördern um damit deinen Kunden noch bessern Service bieten zu können?

2.2 Informieren:

Finde in Gesprächen mit deinen Kunden heraus welche Magazine sie lesen, woher sie sich über Beauty-Trends informieren und was sie anspricht und weshalb. Wenn Du Beispielsweise eine Kundin hast, die immer wieder mal gerne etwas Neues probiert und immer selbst mit Vorschlägen bei dir auftaucht, frag Sie woher sie diese tolle Idee hat. Mach das bei allen Kunden und versuche selbst genau diese Magazine oder Informationsquellen zu nutzen. Verfolge auch Influencer, denn diese setzen heute die Trends. Sogar mehr als die altbekannten Stars.

Mach regelmäßige Meetings mit deinen Mitarbeitern. Frage Sie welche Trends, Produkte oder Techniken Sie gut finden und in ihrem eigenen Geschäft aufnehmen würden. Außerdem erkundige Dich was Du besser machen kannst, damit sich deine Mitarbeiter noch wohler fühlen bei der Arbeit. Damit zeigst Du deinen Mitarbeitern Wertschätzung und sie werden 110% leisten.

2.3 Testen:

Teste neue Produkte erst unter deinen Mitarbeitern und im Bekanntenkreis bevor Du sie in deine Ausstellung stellst und deinen Kunden anbietest. Finde heraus ob das Produkt auch hält was es verspricht. Ebenso neue Trends – ausprobieren und sehen ob der Trend auch hält, bevor Du deinen Bestandskunden neue Styles anbietest.

Ganz wichtig ist auch das Du nicht blind wirst. Damit meine ich, gehe ruhig selbst mal in einer anderen Stadt, oder wenn Du im Urlaub bist zu anderen Beauty-Studios uns nimm ihren Service in Anspruch. Mach dir ein Bild davon wie der Service abläuft, wie sich das für dich Anfühlt und ob Du dir vorstellen könntest, dass auch deinen Kunden das annehmen könnten.

Gesetz Nr. 3: Fokussiere dich auf dein eigenes Geschäft

Viele machen den Fehler sich total auf die Mitbewerber zu konzentrieren. Mag sein das deren Geschäft nach außen hin gut zu laufen scheint. Du kannst aber nicht mit Sicherheit sagen woher der Erfolg herrührt. Vielleicht sieht es zwar so aus, ist aber überhaupt nicht wirtschaftlich was der Mitbewerber da macht.

Natürlich solltest Du deine Mitbewerber analysieren. Finde heraus welche Produkte sie führen, was sie im Angebot haben, welche Werbemaßnahmen sie durchführen und welche Klientel Sie bedienen. Meine Empfehlung ist es, dein eigenes Konzept zu kreieren. Kopiere nicht, schaffe etwas Eigenes, etwas Neues und Frisches. Suche deine Nische und breite dich dann immer weiter aus auf deinem Zielmarkt.

Ein Beispiel: Produkt X führen 5 weitere Geschäfte in deinem Umfeld. Wieso sollten die Kunden dann ausgerechnet bei Dir kaufen? Biete deinen Kunden eine alternative. Natürlich kannst Du Produkt X dennoch führen. Es sollte aber nicht dein „Aufmacher“ sein. Zieh deine Kunden mit neuen, innovativen Kunden an und wenn Sie nicht davon überzeugt sind, kannst Du ihnen immer noch Produkt X verkaufen.

Fazit

Vermutlich ist dir beim Lesen gerade bewusst geworden das meine Grundgesetze eigentlich total logisch sind. Ich hoffe Dir diese wichtigen Aspekte wieder ins Gedächtnis gerufen zu haben. Wenn Du die 3 Grundgesetze beachtest, steht dein Geschäft schonmal auf einem guten Fundament und ist für die Zukunft gut gerüstet.

FMQuality

Veröffentlicht vor 10 Monaten